Der Geschmack von Lebertran
Eine Kindheit in den 50er-Jahren


von  Erzählband von Cornelia Ertmer

Das Kind wird in den 50ern geboren: Die Schrecken des Krieges verblassen, das Wirtschaftswunder blüht. Paradiesische Jahre, um groß zu werden. Doch es ist nicht nur die Zeit von Sonntagsgroschen, Fleißkärtchen und Häschenschule, sondern auch von Prüderie und Heuchelei. Der Schein der ­Wirtschaftswundergesellschaft wird mit allen Mitteln bewahrt. Und so stößt das Kind immer wieder auf Verbote und Tabus. Es gerät mit ­Nonnen aneinander und muss demütigende Erziehungsmaßnahmen über sich ergehen lassen.

Eine Kindheit, die nicht nur nach Karamellbonbons und Salmiakpastillen schmeckt.

Cornelia Ertmers Erzählungen über die Kindheit und Schulzeit in den 1950er-Jahren lassen aus der unverstellten Sicht eines Kindes den Alltag dieser Zeit lebendig werden.

Zur Autorin: Cornelia Ertmer, geboren 1953 in Recklinghausen, lebt und schreibt, zumindest zeitweise, in ihrer Wahlheimat Dortmund. Den Wunsch zu schreiben hatte sie schon früh. Doch ließen ihr die Familie mit drei Kindern und der Beruf als Lehrerin für Deutsch, praktische Philosophie und Darstellen und Gestalten an einer Gesamtschule in OWL wenig Freiraum.

Seit sie im Ruhestand ist, findet sie die Muße, ihre Kreativität im Schreiben zu ­realisieren. Die Geschichtensammlung „Der Geschmack von Lebertran“ ist ihre erste ­literarische Veröffentlichung als Autorin. Ein Roman ist in Arbeit.

OCM Verlag   |   ISBN 978-3-942672-63-4  |   11,00 [D] | 11,40 [A] | CHF 15,00 €
Printausgabe180 Seiten | 12 x 19 cm  |   erschienen  Mai 2019
E-Book:   ISBN 978-3-942672-64-1   |   [D] 4,99 €